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Was ist ein Forex-Broker?

Dank PCs und dem Internet haben heute mehr private Trader Zugang zum Markt als je zuvor. Online-Trading wurde zum globalen Phänomen und Forex-Broker haben die Gelegenheit erkannt, indem sie fremdfinanzierten Zugang zum weltgrößten Markt – dem Devisenmarkt (Forex) – anbieten.

Ein Forex-Broker ist somit der Vermittler zwischen Markt und Trader. Durch das Fremdkapital (die sogenannte Leverage) ermöglichen er Tradern, auf Bewegungen im Währungsmarkt zu spekulieren.

Mittlerweile sind Forex-Broker jedoch mehr als bloß Mittelsmänner auf dem Währungsmarkt. Angesichts neu entstandener und zunehmend beliebterer Märkte hat sich ihre Rolle erweitert.

Über ein Handelskonto können private Trader mittlerweile auf den Märkten für Gold, Öl oder sogar Kryptowährungen handeln. Das erhöht die Anzahl der Strategien, die mit einem Konto verwendet werden können, und ermöglicht es, das Handelskonto hinsichtlich korrelierter Marktbewegungen besser zu diversifizieren.

Forex-Konten

Je nachdem, wie das Geschäft des Forex-Brokers organisiert ist, gibt es verschiedene Arten von Handelskonten. Und damit auch unterschiedliche Handelsbedingungen.

Manche Broker sind beispielsweise als Market-Maker organisiert. Diese auch Dealing-Desk genannten Broker spiegeln den Markt wider und bieten Tradern vergleichbare Konditionen über die Handelsplattform an. Effektiv handeln die Trader mit dem Broker, ohne dass die Positionen auf den Markt übertragen werden. In diesem Fall bietet der Broker höchstwahrscheinlich ein Konto mit festen Spreads an und verlangt auch eine Gebühr.

Andere Broker leiten die Order ihrer Kunden ganz oder teilweise an die Liquiditätsanbieter weiter, mit denen sie arbeiten. Wenn sämtliche Trades über die Liquiditätsanbieter erfolgen, agiert der Broker als No-Dealing-Desk-Broker. Wenn nur einige Trades an Liquiditätsanbieter weitergegeben werden und der Rest intern beim Broker bleibt, betreibt er ein Hybridmodell – eine Kombination aus Dealing- und No-Dealing-Desk.

Je höher die Anzahl der Liquiditätsanbieter, mit denen ein Broker zusammenarbeitet, desto bessere Konditionen kann er anbieten – geringere Spreads und Gebühren und mehrere Arten von Handelskonten.

Die Handelskonten unterscheiden sich je nach Geschäftsmodell des Brokers. No-Dealing-Desks beispielsweise verwenden entweder die Technologie Electronic Communication Network (ECN) oder Straight-Through Processing (STP).

In diesem Fall handelt der Broker mit variablen Spreads, die sich mit den Marktbedingungen verändern – bei geringer oder keiner Marktvolatilität werden sie enger, bei wichtigen wirtschaftlichen Entwicklungen oder geringer oder keiner Liquidität (z. B. beim Rollover einer Position von einem Tag zum nächsten) werden sie breiter. Der wichtige Vorteil hier ist, dass der Broker eine Erfüllung garantiert, wenn es einen Markt gibt, und kein neues Angebot für einen Trade „zum Tageskurs“ schickt.

Erste Schritte beim Trading mit einem Forex-Broker

Alle Forex-Broker haben eine Webpräsenz und bieten ihre Dienste sowohl Bestands- als auch Neukunden an. Sich bei einem Broker anzumelden ist ganz einfach:

  • Persönliche Daten angeben;
  • Identität bestätigen;
  • einige Fragen zur Trading-Erfahrung beantworten;
  • auf das Handelskonto einzahlen.
Das ist alles.

Bis alles abgeschlossen ist, kann es einige Stunden oder auch Tage dauern. Das hängt hauptsächlich davon ab, wie die Identität überprüft und Einzahlungen verarbeitet werden.

Das Geschäftsmodell eines Forex-Brokers

Die Haupteinnahmenquelle eines Forex-Brokers ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (Bid und Ask). Jedes Währungspaar bzw. Finanzinstrument im Angebot des Brokers hat zwei Kurse – Bid (Geldkurs) und Ask (Briefkurs). Gekauft wird stets zum Briefkurs, verkauft dagegen zum Geldkurs.

Beispiel: Angenommen, Sie haben das Paar EURUSD zu 1.1030 gekauft und der Kurs stieg auf 1.1058. Die Differenz beträgt 28 Pips. Ihr Kauf erfolgte zum Briefkurs des Paares. Wenn Sie den Trade nun schließen, müssen Sie ihn ausgleichen. Das bedeutet, dass Sie zum Geldkurs verkaufen.

Der Spread unterscheidet sich je nach Währungspaar und Finanzprodukt. Den engsten Spread gibt es typischerweise für EURUSD, das beliebteste Währungspaar. Paare ohne USD haben dagegen breitere Spreads.

Neben den Spreads können Broker auch Gebühren für ihre Leistungen verlangen, die je nach gehandeltem Volumen und Art des Handelskontos unterschiedlich hoch sein können. Darüber hinaus werden auch bei einigen Auszahlungsmethoden Gebühren berechnet, doch das hängt vom jeweiligen Broker ab.

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